Forschungsgruppen

Forschungsgruppe Prof. Daniel Aeberli

Prof. Daniel Aeberli, Forschungsgruppenleiter

Klinische Forschung: Muskuloskelettale Osteologie und Osteoimmunologie

Entzündlich-rheumatische Erkrankungen führen zu Veränderungen an Knochen und Muskeln. Die Folgen sind eine «beschleunigte Alterung» des Knochens (Osteoporose), die Abnahme von Muskulatur zu Gunsten von Fettgewebe (Rheumatoide Kachexie) und eine erhöhte Sturzgefährdung (Frailty).

Fokus der Forschungsgruppe sind die zugrundeliegenden Mechanismen auf die Muskel-Knochen-Einheit.

Mittels geometrischen und planaren Messmethoden (periphere, quantitative Computertomographie und Dual Energy X-ray Absorptiometry), Registerstudien und indem wir Entzündungsmediatoren im Serum bestimmen, untersuchen wir den Effekt systemischer Entzündung auf die «Muskel-Knochen Einheit». Unterstützt wird diese Forschung u. a. durch Gelder der

  • Novartis Foundation for Medical Biological Research
  • Albert Böni Stiftung
  • Alfred und Anneliese Sutter-Stöttner Stiftung

Mitglieder der Forschungsgruppe

  • Frau Inna Galli-Lysack, Wissenschaftliche Mitarbeiterin
  • Master Student
  • Dissertantin

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Prof. Daniel Aeberli
Tel. +41 31 632 07 32
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Forschungsgruppe Prof. Frauke Förger

Prof. Frauke Förger, Forschungsgruppenleiterin

Forschungsschwerpunkt: Schwangerschaft bei Rheumaerkrankungen

Chronisch entzündliche rheumatische Erkrankungen betreffen häufig junge Frauen. Die Phase von Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit sind für diese Patientinnen jedoch mit Risiken verbunden. Das Zusammenspiel von chronisch entzündlicher Rheumaerkrankung, Medikation und Schwangerschaftsverlauf sowie kindliche Gesundheit stehen im Mittelpunkt dieses Forschungsschwerpunktes.

Zum einen erforschen wir den Einfluss der Schwangerschaft auf die klinische Krankheitsaktivität. Zum anderen gerade umgekehrt: Wie beeinflusst die Krankheit die Schwangerschaft? Insbesondere der Einfluss auf die Plazenta und auf das kindliche Outcome (z. B. Frühgeburtsrisiko, niedriges Geburtsgewicht). Dabei verfolgen wir klinische und translationale Forschungsansätze.

Ein weiteres Thema dieses Forschungsbereichs ist die Sicherheit der antirheumatischen Therapie in der Schwangerschaft und Stillzeit.

Es besteht eine nationale (RePreg SCQM Gruppe) und internationale Zusammenarbeit (European Network of Pregnancy Registers, international Rheuma-Preg Working Group) mit Forschungsgruppen.

Mitglieder der Forschungsgruppe

  • Zbinden, Astrid (Hebamme, Studienkoordinatorin)
  • Linda Rüegg (Oberärztin)
  • Celine Hàfeli (Masterstudentin)
  • Pascal Fischer (Masterstudent)
  • Viktoriia Mazza (Doktorandin)
  • Nicole Bossard (Doktorandin)

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Frauke Förger
Tel. +41 31 632 12 67
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Forschungsgruppe Dr. Kerstin Klein

Translationale Forschung 1: Charakterisierung molekularer Grundlagen des Sjögren-Syndroms

Obwohl das Sjögren-Syndrom zu den häufigsten rheumatischen Erkrankungen zählt, gilt es im Vergleich zu anderen Autoimmunerkrankungen als schlecht erforscht. Beim Sjögren-Syndrom kommt es zu einer chronischen Entzündung insbesondere der Speichel- und Tränendrüsen und dadurch zu einer gravierenden Trockenheit (Sicca-Syndrom) von Mund, Augen und anderen Schleimhäuten. In 30–40 % der Fälle können schwerwiegenden Manifestationen an inneren Organen und Gelenken auftreten.

Da die Symptome komplex sind, der Verlauf heterogen und etablierte Prädiktoren für den Krankheitsverlauf sowie zugelassene Therapien fehlen, sind Patientinnen und Patienten und behandelnde Ärztinnen und Ärzte stark herausgefordert. Wir versuchen spezifische Therapieansätze zu entwickeln und Krankheitsverläufe vorherzusagen. Dazu sind fundierte Kenntnisse pathophysiologischer Vorgänge mit der Identifikation von Zellen und Molekülen, die eine Hauptrolle in der Pathogenese des Sjögren-Syndroms spielen, notwendig. In unserer Arbeitsgruppe setzen wir daher auf neue Konzepte und Methoden, wie etwa sogenannte Einzelzell-Sequenzierungen von betroffenem Gewebe, die wir mit funktionellen Studien ergänzen.

Translationale Forschung 2: Epigenetische Veränderungen in chronisch entzündlichen Erkrankungen

Zelltypspezifische epigenetische Veränderungen wie Histonmodifikationen und DNA-Methylierung bestimmen die Zugänglichkeit der DNA und welche Gene zu welchem Zeitpunkt in Zellen an- oder abgeschaltet werden. In unseren Forschungsprojekten beschäftigen wir uns insbesondere mit zwei Aspekten von epigenetischen Veränderungen in rheumatischen Erkrankungen: Einerseits interessieren uns Faktoren und Mechanismen, die akute von chronischen Entzündungen unterscheiden. Andererseits untersuchen wir das therapeutische Potential von Inhibitoren, die die Funktion epigenetischer Enzyme blockieren.

Mitglieder der Forschungsgruppe

  • Larissa Moser, MSc Biol, Labortechnikerin
  • Margaret Malgorzata Maciukewiecz, PhD, Bioinformatikerin

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Dr. Kerstin Klein
Tel. +41 31 xxx
E-Mail Insel
E-Mail DBMR
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Forschungsgruppe Dr. Martin Bachmann/PD Dr. Monique Vogel

Dr. Martin Bachmann,
Forschungsgruppenleiter
PD Dr. Monique Vogel,
Forschungsgruppenleiterin

Der Bereich der experimentellen Immunologie der Universitätsklinik Rheumatologie und Immunologie des Inselspitals Bern hat folgende Schwerpunkte:

- Grundlagenforschung im Bereich des immunologischen Gedächtnisses und Regulation von B- und T-Zellantworten

- Mechanismen der allergischen Reaktion mit einem Fokus auf IgE

- Translation von immunologischen Erkenntnissen in neue Therapien. Von besonderem Interesse sind Typ II Diabetes, Immuntherapie bei Krebs und generell entzündlichen Erkrankungen bei Tier und Mensch.

Forschungsschwerpunkt: Regulation der Immunantwort

Wie können Immunantworten reguliert werden? Und wie beeinflussen angeborene Immunantworten die adaptive Immunität und umgekehrt? Um diese Fragen dreht sich unsere Forschung. Dabei verwenden wir virusähnliche Partikel, um Immunantworten zu induzieren und deren Schutzkapazität zu studieren. Die angesprochenen Hauptprobleme sind einerseits, wie optimale T- und B-Zellantworten induziert und aufrechterhalten werden können. Andererseits wie das Immunsystem spezifisch beeinflusst werden kann, um adaptive Immunantworten zu verbessern. Das Verständnis der zellulären Netzwerke des Immunsystems ist von erheblichem medizinischem Interesse. Erstens da prophylaktische Impfstoffe, die die bisher wirksamste bekannte medizinische Intervention darstellen, auf der Induktion langlebiger Immunantworten beruhen. Und zweitens, weil ein dereguliertes Immunsystem eine zugrundeliegende Ursache für viele chronische Krankheiten und Autoimmunität ist.

Forschungsschwerpunkt: Allergie und IgE Regulation

Die Inzidenz von Allergien hat in den letzten Jahrzehnten zugenommen. Schätzungsweise leiden 30–40 % der Weltbevölkerung an einer allergischen Erkrankung wie Ekzem, Heuschnupfen oder Asthma. Bei allergischen Erkrankungen sind allergenspezifisches Immunglobulin E (IgE) zusammen mit Effektorzellen die Hauptakteure bei der Entwicklung der allergischen Reaktion. Angesichts ihrer wichtigen Rolle in der Pathophysiologie allergischer Erkrankungen versuchen wir einerseits, genauere Einblicke in die Mechanismen zu gewinnen, die zur IgE-Produktion durch B-Zellen führen. Andererseits möchten wir die Regulation der IgE-vermittelten allergischen Reaktion durch Bildung von IgG-Anti-IgE/IgE-Immunkomplexen verstehen. Versteht man diese Wege, könnte dies wichtige Einblicke und innovative Strategien liefern, um eine allergische Reaktion bei Patientinnen und Patienten vorzubeugen.

Forschungsschwerpunkt: Translationale Forschung

Unser Ziel ist, die translationale Forschung mit Mäusen noch einen Schritt weiter voranzutreiben. Hierzu wurden mehrere klinische Studien durchgeführt oder laufen derzeit. Der klinische Proof of Concept wurde für verschiedene Indikationen wie Raucherentwöhnung, Allergie, Asthma, Bluthochdruck, Krebs und Influenzavirus-Infektion erhalten. Einen Impfstoff gegen die Alzheimer-Krankheit, CAD106, testet Novartis derzeit in Phase-III-Studien. Wir arbeiten zurzeit an mehreren therapeutischen Impfstoffen für Mensch und Haustier und führen präklinische Tests neuartiger Impfstoffe gegen Allergien, SARS-CoV-2 wie auch Präzisionsimpfstoffe gegen Krebs durch. 

Mitglieder der Forschungsgruppe

  • Prof. Dr. Martin Bachmann, Bereichsleiter Immunologie
  • PD Dr. Monique Vogel, Stv. Bereichsleiter Immunologie
  • Prof. Dr. med. Daniel Speiser, Gastprofessor
  • Dr. Mona Mohsen, Wiss. Mitarbeiterin
  • Marianne Zwicker, Lab Managerin
  • Aleksandra Nonic, Lab Managerin
  • Jan Sobczak, PhD Student
  • Xinyue Chang, PhD Studentin
  • Kevin Plattner, PhD Student
  • Simon Zinkhan, PhD Student
  • Joana Jorge da Costa, PhD Studentin
  • Zahra Gharailoo, PhD Studentin
  • Salony Roongta, PhD Studentin
  • Gilles Anderson Sousa Augusto, PhD Gaststudent
  • Pascal Krenger, PhD Student
  • Anne-Cathrine Vogt, PhD Studentin
  • Dominik Rothen, PhD Student
  • Romano Josi, PhD Student

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Tel. +41 31 632 60 45
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Forschungsgruppe PD Dr. Alexander Eggel

PD Dr. Alexander Eggel, Forschungsgruppenleiter

Translationale Forschung 1: Diagnostische und therapeutische Ansätze bei Allergien

Die weltweite Prävalenz von Allergien hat ein pandemisches Niveau erreicht. Prognosen der World Allergy Organization zufolge, leidet weltweit fast jede dritte Person an einer allergischen Erkrankung wie Heuschnupfen, saisonaler Bindehautentzündung und Rhinitis, Ekzemen, Nahrungsmittelallergien oder Asthma. Trotz dieser hohen Prävalenz wird das Risiko allergischer Erkrankungen häufig unterschätzt. Allergien können zu lebensbedrohlichen Situationen wie anaphylaktischen Schocks führen, die mit multiplem Organversagen oder tödlich enden können. In jüngster Zeit wurden bemerkenswerte Fortschritte beim Verständnis von allergischen Reaktionen und den zugrunde liegenden molekularen Prozessen erzielt. Trotzdem hat sich dieser Wissensgewinn bisher nur schlecht in die klinische Anwendung übertragen lassen. Die meisten aktuellen Behandlungsstrategien beruhen noch immer auf der Linderung von Krankheitssymptomen und beeinträchtigen die Grundmechanismen der Reaktion nur marginal. Obwohl es nicht klar ist, warum die Inzidenz allergischer Erkrankungen in den letzten Jahren zugenommen hat, unterstreicht diese Entwicklung den dringenden Bedarf an effizienteren Behandlungsansätzen. In unserer Gruppe verfolgen wir verschiedene Ansätze zur Etablierung innovativer diagnostischer Allergietests sowie der Entwicklung neuer Allergietherapeutika mit klinischem Potential.

Translationale Forschung 2: Therapieansätze zur Verbesserung altersassoziierter Einschränkungen

Nach Angaben der UN-Bevölkerungsabteilung sind weltweit rund 520 Millionen Menschen älter als 65 Jahre. Schätzungen zufolge wird sich diese Zahl bis 2050 verdreifacht haben – also jede sechste Person der Weltbevölkerung. Dieser demografische Wandel wird unweigerlich zu einer drastischen Zunahme altersbedingter Krankheiten wie Arteriosklerose, Kardiopathie, Diabetes, Krebs oder Alzheimer führen. In naher Zukunft wird diese Entwicklung grosse Herausforderungen für unser Gesundheitssystem und unsere Wirtschaft darstellen. Zudem werden wir weitreichend sozial herausgefordert, weil es in unserer Gesellschaft immer mehr ältere Menschen mit Einschränkungen geben wird. Wir müssen den Alterungsprozess und die Mechanismen, aus denen altersbedingte Krankheiten entstehen, besser verstehen. Erst dann könne wir geeignete Interventionsstrategien bereitstellen, die die Gesundheit einer alternden Gesellschaft verbessern. In unserer Gruppe sind wir besonders an den Veränderungen des Immunsystems während des Alterungsprozesses interessiert. Sowie an der Frage, ob solche Veränderungen plastisch genug sind, um sie mit spezifischen Interventionsstrategien rückgängig zu machen.

Mitglieder der Forschungsgruppe

  • Dr. Daniel Brigger, wissenschaftlicher Mitarbeiter
  • Dr. Hulda Rún Jónsdóttir, wissenschaftliche Mitarbeiterin
  • Noemi Zbären, wissenschaftliche Mitarbeiterin
  • Robin Rosa van Brummelen, wissenschaftliche Mitarbeiterin
  • Pascal Guntern, PhD Student
  • Sara Nyffeler, Master Studentin

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PD Dr. Alexander Eggel
Tel. +41 31 632 22 87
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Forschungsgruppe Prof. Stephan Reichenbach

Prof. Stephan Reichenbach, Forschungsgruppenleiter

Klinische Forschung 1: Muskuloskelettale Gesundheit

Die Muskuloskelettale Forschungsgruppe beschäftigt sich in ihren Forschungsprojekten vor allem um Fragen bezüglich Prävalenz, Inzidenz, natürlichem Verlauf von Erkrankungen wie Arthrose und Rückenschmerzen. Zudem führen wir randomisierte Studien zu verschiedenen Behandlungsmethoden durch und fassen Resultate verschiedener Studien in systematischen Übersichtsarbeiten zusammen.

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Klinische Forschung 2: Vaskulitiden

Die Krankheitsgruppe der Vaskulitiden umfasst entzündliche Erkrankungen der Arterien und Venen aller Grössenkategorien. Wir beschäftigen uns aktuell v.a. mit der Riesenzellvaskulitis sowie dem Behçet Syndrom.

Wir beteiligen uns bei diesen Schwerpunkterkrankungen an nationalen, prospektiv geführten Forschungsregistern, deren Analysen neben Aufschlüssen über Krankheitsverlauf und Therapieansprechen auch Einsichten für ein optimiertes Studiendesign von grossen, randomisierten, Placebo-kontrollierten Studien liefern.

Wir partizipieren in internationalen Therapie Studien der Phase 1b bis 3.

Ein Schwerpunkt besteht in der Untersuchung der Wertigkeiten verschiedener diagnostischer Modalitäten in der Primärdiagnostik und Verlaufsuntersuchungen von Vaskulitiden, u.a. Ultraschall, MRI, CT sowie FDG-PET/CT sowie die Gefässbiopsien. Wir untersuchen neue Möglichkeiten der Bildgebung bei der Riesenzellvaskulitis und sind im Bereich Ultraschall Mitglied der internationalen Forschungsgruppe OMERACT.

Mitglieder der Forschungsgruppe

  • Dr. med. Lisa Christ, MD
  • Dr. med. Fabian Lötscher, MD
  • Dr. med. Luca Seitz, MD

Forschungsgruppe Prof. Burkhard Möller

Prof. Burkhard Möller, Forschungsgruppenleiter

Arthritiden sind oft chronisch fortschreitende, zerstörend verlaufende und die gesundheitsbezogene Lebensqualität nachhaltig negativ beeinflussende Entzündungen der Gelenke. Schätzungsweise leiden mehr als zwei Prozent der Gesamtbevölkerung daran.

Forschung ist in der Medizin oft ein langer und in beide Richtungen zu beschreitender Weg von Beobachtung und Experiment. Die relevanten Fragen für die experimentelle Forschung stammen daher, dass man Erkrankte beobachtet und deren erkrankten Gewebe, Zellen und Moleküle untersucht. Die auf diesen Analysen beruhenden translationalen Forschungsansätze gehen wiederum in die klinische Forschung, bevor sie am Ende erneut den Patientinnen und Patienten zugutekommen.

Weil die Ursache oft unklar ist und die Arthritiden variabel verlaufen, braucht es oft eine grosse Fallzahl. Deshalb engagiert sich die Forschungsgruppe auch bei der epidemiologischen Forschung an nationalen und internationalen Patientenkohorten.

Thematische Schwerpunkte unserer Forschungsarbeit sind:

  • Die Einflüsse von Blutarmut (Anämie), Eisenstoffwechsel, Wachstumsfaktoren der Blutbildung (Erythropoietin) und Durchblutung auf die entzündete Gelenkschleimhaut im Menschen und im Arthritis-Experiment.
  • Der Einfluss von Entzündungen der Zahnschleimhaut (Periodontitis) auf die Entstehung und den Verlauf der rheumatoiden Arthritis.
  • Begünstigende Faktoren für die Entstehung der rheumatoiden Arthritis (Screen-RA), http://www.arthritis-checkup.ch.
  • Nationale und internationale Registerstudien zur Psoriasisarthritis (PsA): Hier studieren wir die Krankheitscharakteristika der PsA und das Ansprechen der Erkrankung auf biologische Medikamente im Schweizerischen Rheumaregister www.scqm.ch.
  • Zudem sind wir europaweit vernetzt www.imi.europa.eu, https://eurospa.eu/

Mitglieder unserer Gruppe

  • Dr. med. Jennifer Amsler
  • Dr. med. Dr. sc. nat. Godehard Albert Scholz
  • Frau cand. med. dent. Kira Herren
  • Herr cand. med. Mike Jost

Ausgewählte lokale Kooperationspartner

  • Prof. Dr. rer. nat. Martin Bachmann, Direktor Immunologie
  • Prof. Dr. med. dent. Dr. h.c. Anton Sculean, Klinik für Parodontologie, UNIBE
  • Prof. Dr. Sigrun Eick, Klinik für Parodontologie, UNIBE

Forschungsgruppe Prof. Britta Maurer

Prof. Britta Maurer, Forschungsgruppenleiterin

Klinische Forschung: Entzündliche Systemerkrankungen und autoimmune interstitielle Lungenerkrankungen

Die Krankheitsgruppe der Konnektivitiden umfasst seltene Autoimmunerkrankungen mit Multiorganbefall, darunter auch die Lunge. Die Lungenbeteiligung ist häufig prognosebestimmend.

Wir beteiligen uns bei diesen Schwerpunkterkrankungen an internationalen, prospektiv geführten Forschungsregistern, deren Analysen neben Aufschlüssen über Krankheitsverlauf und Therapieansprechen auch Einsichten für ein optimiertes Studiendesign von grossen, randomisierten, placebo-kontrollierten Studien liefern. Wir partizipieren in Studien der Phase 1b bis 3, wo wir mitunter auch Teil des wissenschaftlichen Komitees sind. Darüber hinaus führen wir in Kooperation diagnostische Studien und klinische Proof of concept-Studien basierend auf unseren präklinischen Ergebnissen durch, was eine direkte Translation in die klinische Anwendung ermöglicht.

Translationale Forschung: Diagnostische und therapeutische Ansätze zur Entwicklung von Strategien der Präzisionsmedizin im Bereich autoimmuner interstitieller Lungenerkrankungen (ILD)

In den USA machen fibrosierende Erkrankungen, darunter auch der Lunge, 45% der Todesursachen aus. Bei den systemischen Autoimmunerkrankungen ist die (fibrosierende) ILD eine relativ häufige und oft prognosebestimmende Komplikation. Marker zur individuellen Prädiktion von Krankheitsverlauf und Therapieansprechen und zur Therapiestratefizierung fehlen. Das Ziel unserer molekularbiologischen Forschung ist es, möglichst umfassende präklinische (funktionelle) Daten als Grundlage für die Translation in die klinische Anwendung zu generieren. Methodisch setzen wir Large Scale Screening-Methoden der (Epi-)Genetik und verschiedener «Omics» Verfahren zur Analyse humaner Bioproben ein. Zur Erforschung von Pathomechanismen und zur Evaluation neuer diagnostischer und/oder therapeutischer Ansätze kommen auch entsprechende Tiermodelle zum Einsatz. Neben etablierten molekularbiologischen Methoden bedienen wir uns auch innovativer Bildgebungstechnologien. Bei der Entwicklung und Validierung von Prädiktionsmodellen spielen AI-basierte Analysen, die wir in Kooperation durchführen, zunehmend eine Rolle.

Mitglieder der Forschungsgruppe

  • Kerstin Klein, PhD, akademische Leitung der Forschungsgruppe
  • Matthias Brunner, MSc Biol, organisatorischer Leiter der Forschungsgruppe
  • David Lauer, PhD-Student
  • Margaret Malgorzata Maciukewiecz, PhD, Bioinformatikerin